Das Ingenieurbüro ist in Seevetal, Ortsteil Maschen, im Landkreis Harburg ansässig und liegt rund 25 Kilometer südlich von Hamburg. Durch diese Lage verbindet das Büro regionale Verwurzelung mit der Nähe zur Metropolregion Hamburg.

Seit seiner Gründung im Jahr 1999 steht das Ingenieurbüro für zuverlässige und praxisorientierte Tragwerksplanung. Gegründet von Olaf Deters, hat sich das Büro über viele Jahre hinweg erfolgreich etabliert und genießt das Vertrauen von Bauherren, Architekten und Projektpartnern. Dabei werden bewährte Fachkompetenz und langjährige Erfahrung mit modernen Planungsansätzen sowie aktuellen technischen Standards verbunden.

Seit 2026 wird das Ingenieurbüro als Familienunternehmen von Florian Deters weitergeführt. So steht das Büro auch in der nächsten Generation für qualitativ hochwertige, wirtschaftliche und zukunftsorientierte Tragwerksplanung.

Statik mit Geschichte. Seit 1999 standsicher.

FAQ

  • Einer Wand lässt sich oft nicht ansehen ob sie tragend ist oder nicht. Nutzbare Hinweise ergeben sich durch Einsicht in die statischen Altunterlagen. Sollten die Altunterlagen nicht vorliegen, lohnt sich eine Nachfrage beim Archiv des zuständigen Bauamtes. Zumindest bei älteren Bauwerken stehen die Chanchen gut. Es sei angemerkt, dass eine Altstatik ohne den zugehörigen Positionsplan nur begrenzt aussagefähig ist.

    Jede tragende Wand muss an ihrer Position durch eine gleichwertige Maßnahme ersetzt werden.

  • Die Unterscheidung tragend/nichtragend bezieht sich üblicherweise auf die darüberliegend Decke. Wände können jedoch auch aussteifende Wirkungen für andere Wände bzw. das gesamte Gebäude haben. Der Statiker wird dieses prüfen und ggfs. Vorgaben machen und Einschränkungen aussprechen. Damit kann die Wand nicht komplett entfernt werden, sondern es muss eine Art Pfeiler an der auszusteifenden Wand erhalten bleiben. Alternativ ist

  • Solange der weitere Lastabtrag nach unten nachgewiesen werden kann, gibt es keine festgelegten Grenzen. Allerdings wird mit zunehmender Öffnungsbreite natürlich der Abfangeträger größer und das muss nicht unbedingt gewünscht sein.

  • Mitunter erhalten Wände zwar keine planmäßigen Lasten aus einer Decke, wohl aber aus Wänden im darüberliegendem Geschoss. Auch dann wird eine statische Ersatzmaßnahme erforderlich.

  • Durch einen Abfangeträger werden die Lasten für die darunter befindlichen Bauteile nur geringfügig geringer. Es fehlt lediglich die Eigenlast des zu entfernenden Mauerwerkes der Öffnung. Allerdings konzentrieren sich die Lasten auf die Endpunkte der Abfangeträger. Hier muss eine ausreichende Auflagermöglichkeit vorhanden sein. Eine Schornsteinwand ist das auf keinen Fall. Die nunmehr konzentrierten Lasten müssen sauber bis in das Fundament weitergetragen werden können.

  • Auch die Verbreiterung einer Tür um nur z.B. 15cm erfordert einen kompletten neuen Türsturz, da der vorhandene Stürz einseitig ein Auflager verlieren würde und damit nicht mehr trägt.

  • Gerne wird besonders bei Reihenhäusern darauf verwiesen, dass beim Nachbarn die Wand schon vor Jahren rausgenommen wurde und alles gut sei. Solange nicht die dazugehörige Statik vorgelegt werden kann, ist das kein Argument.

  • Diese Frage ist im Vorwege nicht beantwortbar, da der Aufwand sehr von der Güte der Grundlagen (sh. Altstatik) abhängt und von dem Umfang der zu notwendig zu erbringenden Nachweise. Üblicherweise befindet man sich allerdings deutlich unterhalb der Kosten, die durch die praktische Ausführung durch die Firmen aufgerufen werden. Die Planungskosten sind damit kein Entscheidungskriterium und müssen. Man muss aber anmerken, dass diese auch dann anfallen, wenn das Ergebnis negativ ausfällt, z.B. weil die erforderlichen Abfangungen zu kostenintensiv werden